Werftbericht zweiter Teil

Die neue Bugspritverlängerung auf der Werkbank
Die neue Bugspritverlängerung auf der Werkbank

Im ersten Teil von unserem Werftbericht ging es um die Travelerschiene. Im zweiten Teil wollen wir uns dem Gennaker widmen sowie dem Praxistest im Garten.

Gabi und ich haben im letzten Jahr immer wieder lange vor unserem Evo gestanden und uns überlegt wie wir am besten den Rollgennaker umsetzen können. Von den Segeleigenschaften her war es mir wichtig, dass der Rollgennaker die gleichen Anschlagspunkte haben soll wie das alte System. Gabi war die Bedienung der Reffleine wichtig. So wurde im Groben folgender Plan entwickelt.

Wir benötigen nochmals eine Bugspritverlängerung wie bei der Tube aber eben ohne Tube. Das Gennakersegel selbst muss so umgebaut werden, dass es zu einem Rollgennaker wird. Ob diese Umgestaltung des vorhandenen Gennakers machbar ist,  mussten wir erst bei einem Segelmacher erfragen. In unserem Fall war beziehungsweise ist es ja eine Segelmacherin ( Segelmacherei Feldhusen Kiel). Der Umbau des Segels stellte für die Fachfrau gar kein Problem da. Die Umlaufleine zum Bergen, sprich Aufrollen des Gennakers sollte bis zum Trampolin laufen. Wir verwenden hierfür unseren alten Fockroller, da wir für das Focksegel wieder auf den Einhandfockroller umsteigen. Die umlaufende Schot besteht aus einem geflochtenen Seil, dies kann nur von einem Fachman im Langspleis auf die Länge von 3 Meter gebracht werden. Auch dies erledigte unsere Segelmacherin. Ich weiß jetzt wundern sich einige, habe ich doch als Seemann spleißen gelernt. Stimmt auch, aber ich habe damals meine Prüfung nur mit geschlagenem Tauwerk und Drahtspleißen abgelegt. In der Berufsschifffahrt gab es kein geflochtenes Tauwerk. Daher bin ich heute aus dieser Nummer raus.

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Werftbericht erster Teil

Die Klemmen müssen weichen um die Travelerschiene setzen zu können
Die Klemmen müssen weichen um die Travelerschiene setzen zu können

Mittlerweile ist Winter und unser Evo liegt zu Hause. Wie im letzten Blogbericht geschrieben stehen einige Umbauten an. Ich möchte hier gleich sagen; dass was wir hier betreiben, ist unser ganz persönliches Spleening. Der Evo, so wie er von Grabner geliefert wird, ist top. Da gibt es überhaupt nichts zu meckern oder zu verändern. Das was wir umbauen, ist unsere ganz persönliche Vorstellung von unserem Boot. Man kann es so machen wie wir,  muss es aber bei weitem nicht. Dies sei am Rande angemerkt. Was stand auf unserer letzten to du Liste? Der Gennaker soll in einen Rollgennaker umgebaut werden. Okay diesen Punkt haben wir bei der Segelmacherei Feldhusen in Kiel in Aufttrag gegeben. Ebenso die neue atmungsaktive Abdeckplane. Für Interessierte, die neue Abdeckplane kostet mich ca. 300 Euro. Also auch nicht viel mehr als die von Grabner. Das hat mich schon sehr erstaunt. Der Umbau des Gennakers kostet ca. 250 Euro.

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Die Entscheidung

Aus dem Logbuch:

Gewässer: Ostsee Stralsund

Wind: 2 Bauefort

Max Geschw. 20 km/h

Etmal: 27 km

Bootstyp: Top cat K4x

 

Wieder ein super Sommertag, mehr geht nicht. Wir beginnen den Tag in dem kleinen Caffeè von gestern. Wir sitzen auf der Terasse und genießen unser Frühstück mit einem herrlichen Blick auf die Stadt Stralsund. Ein wenig mehr Wind hätten wir uns schon gewünscht aber was soll´s wir können es zum Glück nicht beeinflussen. Beim Frühstück gehen wir noch einmal unsere Argumentenliste durch. Es gibt Dinge die für den K4x sprechen als auch Dinge die gegen seine Anschaffung sprechen. Es ist wirklich nicht leicht. Segeltechnisch ist der Unterschied zwischen den beiden Booten nicht so sehr groß. Das macht die Entscheidung auch nicht einfacher. Grundsätzlich kann unser Evo mit dem Leistungsspektrum vom K4x mithalten. Sicherlich können unsere Wanten noch etwas Spannung vertragen. Aber wir haben ja noch den heutigen Tag um unser Meinungsbild zu vertiefen.

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Messebericht 2018

Grabner Messestand in der Katamaranhalle
Grabner Messestand in der Katamaranhalle

Liebe Leser,

bevor es mit den Blogberichten aus dem Jahr 2017 weiter geht, möchte ich einen aktuellen Messebericht von der "Boot Düsseldorf "2018

einschieben.

Im letzten Jahr war der Bericht recht einseitig auf die Firma Grabner und den Gennaker ausgerichtet. Dieses Jahr möchte ich einen kleinen Marktüberblick liefern, für alle Diejenigen die nicht zur Messe kommen konnten.

Es ist spannend, was sich so alles auf unserem Sektor der Kleinboote bewegt. Ich versuche neutral zu berichten , wobei mir dies  bei einem Produkt nicht ganz gelingen will. Mein Freund Curt und ich waren gleich am Eröffnungssamstag vor Ort und  angenehm überrascht, dass es nicht ganz so voll war wie wir vermutet hatten. So kamen wir bequem an jeden Ausstellerstand und die Aussteller hatten richtig Zeit für Gespräche. Besonders nett in Erinnerung ist mir der Herr der Firma Klepper-Faltboote geblieben. Aber der Reihe nach.

Für meinen Evo selbst wurde dieses Jahr auf der Messe nichts benötigt. Alle Maßnahmen sind in Arbeit und werden gerade umgesetzt. Die Berichte folgen in den laufenden Wochen.

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Der Gennaker lässt sich kaum bergen

Mir fällt es selber auf, dieses Jahr drehen sich viele Blogberichte um das Gennakersegeln. Es ist aber auch etwas Besonderes und hat so seine Tücken. Weiterhin ist es für uns Neuland und daher müssen wir viel ausprobieren, um zu lernen was gut funktioniert oder was man lieber bleiben lässt. Ich selber empfinde es immer als sehr angenehm, wenn mich ein Segler an seinen Erfahrungen teilhaben lässt. Manches kann man bestätigen, manches halt nicht. Dafür hat man aber so eine Art Richtschnur und das gefällt mir persönlich ganz gut. So auch heute, wie die Überschrift schon vermuten lässt läuft heute nicht alles reibungslos. Wir hatten sogar sehr viel Reibung wie Ihr gleich lesen dürft. Zuerst werfen wir einen Blick in das Logbuch, um uns mit den äußeren Bedingeungen vertraut zu machen.

Aus dem Logbuch:

Wind 3 Beaufort in Böen gute 4 Beaufort

Max. Geschw. 25 km / h

Etmal 20 Kilometer

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