ein Wochenende Bastelarbeit

Hallo liebe Leser,

dieses Wochenende heißt es vor dem Segeln ein wenig am Catamaran bauen. Was steht an ? Wie schon erwähnt wird der Seilzug an der Ruderanlage modifiziert. Ich hege die Hoffnung, dass das Seil dann nicht mehr rutscht. Als weiterer Punkt steht die Montage eines laufenden Blogs an der Niederholtalje vom vorderen Schwert an. Diese hat den Vorteil, dass wir das Schwert leichter in seine Senkrechte Position bringen können. Ich habe mir diesen Blog bei Grabner abgeschaut, wobei ich auch selber auf diese Idee hätte kommen können. Na ja, ist halt wie in der Schule, abschreiben ist doch einfacher als selber denken. Leider hat diese Idee noch einen kleinen Haken. Ich benötige am vorderen Beam noch einen Festpunkt, Ich möchte aber keine weiteren Bohrungen am Beam durchführen. Daher habe ich kurzfristig beschlossen diesen laufenden Block nicht zu installieren.Da ich heute den Cat eh schon auf dem Rücken liegen habe, nutze ich die Gelegenheit und ziehe alle Verschraubungen nach. Zwei Gummistrapse werden als Leewantenspanner montiert. Damit diese an ihrer Position verbleiben, sichere ich diese mit Takelgarn. Bin mal gespannt was diese Strapse bringen. Jetzt will ich noch den Gennakerbaum und das Segel anbringen. Dafür fehlte mir bis jetzt die nötige Zeit. Ach ja, meine Kameras müssen ja auch noch zum Einsatz kommen. Dafür benötige ich neue Haltepunkte und die alten müssen ertüchtigt werden. 

All diese Arbeiten gestalten sich nicht ganz so einfach, da mein Leichtmatrose nebenbei mich immer wieder zu einem Spielchen auffordert. 

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Die Ruderanlage nervt

Eigentlich stört mich die Konstruktion der Ruderanlage von unseren Evo schon lange.  Aber im Grunde funktioniert sie ja. Aber gerade beim Start vom Strand hat man nicht unbedingt die Wassertiefe die benötigt wird um das Ruder Senkrecht zu stellen. Nimmt der Evo Fahrt auf kommt je nach Windstärke und Segelstellung ein erheblicher Druck auf die Ruderanlage. Ich habe in diesem Punkt immer die Top Cat Ruderanlage bewundert, da ist der Cat selbst im flachen Wasser gut und vor allem ohne Druck auf das Ruderblatt steuerbar. Sicherlich hat auch diese Konstruktion von Top cat ihre kleinen Nachteile. Nun kommt bei unserer Konstruktion nach all den Jahren noch ein weiterer Faktor hinzu, welcher sich unschön bemerkbar macht. Unser Evolution ist mittlerweile sieben Jahre alt und wird wirklich nicht geschont. So alt sind auch die kleinen Seile welche das Ruder auf und niederholen. Da zwangsläufig bei niedergeholtem Ruderblatt immer die gleiche Seilstelle in der Curryklemme halt findet wird diese Stelle irgendwann glatt und hält nicht mehr so optimal das Ruderblatt senkrecht. So wie wir segeln,  merke ich sofort,  wenn das Ruderblatt auch nur ein wenig aus der senkrechten Stellung gerät. Bei ordentlich Speed und Wellenschlag wird es sogar ganz losgeschlagen. Das ist wirklich Mist, da Gabi dann ratz fatz aus dem Trapez auf das Trampolin kommen muss. In diesen Momenten, kann ich nur in den Wind schießen um das Ruderblatt zu entlasten.

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Endlich wieder auf dem Wasser

Also dieses Jahr ist es wie verhext. Nun haben wir ein freies Wochenende und können immer noch nicht segeln. Der neue Mast wurde von der Firma Grabner innerhalb von 14 Tagen geliefert. Das fanden wir wirklich klasse. Nun weht hier im Norden wieder ein Wind von Stärke 7 bis 8 Beaufort. Ich gebe zu,  dass mich das langsam nervt. Allerdings möchte ich meinen neuen Mast nun auch nicht gleich wieder schreddern. Am Sonntag lässt der Wind ein wenig nach und Gabi und ich versuchen unser Glück. Wie immer sind wir mit unserem Schlauchcatamaran die Ersten die starten. Der Wind bläst immer noch mit Stärke sechs. Das bedeutet, dass wir das kleine Sturmsegel aufziehen. Nach dem alle Vorbereitungen wie gewohnt abgeschlossen sind, schwinge ich mich zu Gabi auf das Trampolin und los geht es. Wir rollen unsere Fock gar nicht erst aus. Auch so reicht der Druck im kleinen Großsegel für eine rauschende Fahrt. Sobald wir den Schutz der vorgelagerten Insel verlassen erfasst uns auch eine recht starke Dünung. Die Wellen sind heftig und unser Bauchgefühl sagt,  dass dies wirklich noch zuviel ist. Also die Wende eingeleitet. Halsen bei diesem Wind bricht einen den Hals, daher kommt ja dieser Begriff! Wir kommen bei diesem Wellengang mit dem kleinen Großsegel nicht durch den Wind. Auch mit Rückwärtsfahrt ist hier heute nichts zu machen. Also doch die Fock raus und schon sind wir durch die Wende durch. Nun greift aber auch die zu große Fock und wir rasen wieder in Richtung Strand. Für solche Aktionen ist die normale Fock einfach zu groß. Wir werden uns eine zwei qm große Fock von unser Segelmacherin fertigen lassen. Bei solchen Bedingungen benötigen wir nur den Druck der Fock um sauber durch die Wende zu kommen.  So wie wir zur Zeit die Segelkombination haben , kleines Groß normale Fock stimmt das Verhältnis der Segel zueinander nicht.

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Mastbruch

Noch ist das untere Mastteil ganz
Noch ist das untere Mastteil ganz

Die erste Segeltour des Jahres haben wir ja schon hinter uns gebracht. Zum Glück kann ich da nur sagen. Nun haben wir Urlaub und gleich das erste Wochenende zieht ein mächtiger Sturm über Norddeutschland. Unser See kocht. Wir sind gerade oben an unserem Platz, da erreicht uns über unseren Nachbarn die Information, dass unser Evo an Land abgehoben hat. Zum Glück haben andere Cat -Segeler welche gerade zufällig am Wasser waren unseren Evo eingefangen und gebändigt. Das ist unserem Evo in sieben Jahren nicht passiert. Wir also gleich runter um zu sehen wie groß der Schaden an unserem Boot ist aber auch ob es noch Schäden an unseren Nachbarcats gibt. Wir haben in sofern Glück, dass nur bei uns der Mast gebrochen ist. Sonst sind keine weiteren Schäden an anderen Booten zu vermelden. Nun könnte man denken, dass wir unseren Evo nicht ordentlich an Land gesichert hätten. Dem war aber nicht so. Wir haben unseren Evo zusätzlich an einem gedrehten Erdanker angebunden, damit genau dieses Szenario nicht eintritt. Erst hatte ich das Befestigungsseil im Verdacht, dass es gerissen ist, aber nein, unser Evo hat mal eben den ganzen Erdanker rausgerissen. 

 

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wir sind wieder da

Es ist ein schönes Boot nur nichts für uns haben wir festgestellt
Es ist ein schönes Boot nur nichts für uns haben wir festgestellt

Hallo liebe Leser,

ja es war sehr lange hier in diesem Blog sehr ruhig. Um so mehr freut es uns das unser kleiner Blog bei den Schlauchis immer noch gut ankommt. Was war der Grund für diese Stille. Zum einen die Ausbildung von unserem kleinen Leichtmatrosen. Nicht auf dem Schlauchkatamaran sondern allgemein für Feld und Flur. Weiterhin haben wir einen kleinen Abstecher in die Dickschifffahrt unternommen. Mussten aber jetzt feststellen, dass dies nichts für uns ist. Zum einen kann ich das Schiffchen auf Grund der vielen Untiefen vor unserem Hafen nicht alleine handhaben. Zum Anderen gefällt diese Art des Segeln Gabi gar nicht. Einfach zu wenig Aktion und das rein und raus aus unserem kleinen Hafen zu aufregend. Auch Edo san findet es doof , rutscht er doch permanent auf dem glatten Kunststoffdeck aus. Nee, das ist nichts für ihn. Sobald ich mit Edo san zum Hafen abbiege zerrt er wie wild in die andere Richtung. Also gut somit hat sich diese Episode erledigt. Der Dampfer wird wieder verkauft und wir widmen uns wieder unserem Schlauchcat. 

Somit wird es in der nächsten Saison wieder Segelberichte von unserem Schlauchi geben. Es fällt uns auf jeden Fall selber auf, dass wir immer wieder zu unserem Gummicat zurückkommen. Sei es der Test des K4X von Top cat oder eben unser Versuch mit dem Dickschiff. Unser Grabner cat hat einfach unschlagbare Vorteile. Wir freuen uns schon auf die nächste Saison. Bauliche Veränderungen stehen nicht mehr an. Außer das wir einige Popnieten neu setzen müssen. Hier unterstützt uns Aquamarin aus Kiel. 

 

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